Der Gardasee zwischen Geschichte und Kunst

Der Gardasee zwischen Geschichte und Kunst

Antike: In der Bronzezeit, 2.000 v. Chr. finden sich erste Zeugnisse und Spuren von einer Besiedelung des Gebietes am Gardasee. Am Monte Baldo befinden sich heute noch Felszeichnungen aus frühgeschichtlicher Zeit und Pfahlbauten bei Malcesine. Ferner findet der Besucher am Tennosee, am Ledrosee viele Felszeichnungen. In der Folgezeit, etwa um das Jahr 200 v.Chr., besiedeln verschiedene Völkerstämme, wie die Ligurier, Etrusker, Veneter und Gallier den Gardasee, bis die Römer die Herrschaft übernahmen.

Die Römer: Nach der Eroberung durch Rom hatten zunächst die Langobarden die Herrschaft übernommen. Im weiteren Verlauf der Geschichte erkläre Karl der Große seinen Sohn zum König von Italien. Während dieser schwierigen Zeit, in der die Scaliger die Herrschaft über den Gardasee und seine Umgebung ausübten, wurde Verona zu einer äußerst bedeutenden Stadt. Noch heute befinden sich aus dieser Zeit an der Küste zahlreiche Burgen, die von zahlreichen Kunstfreunden gerne besucht werden. Die Zeit der Scaliger endet durch den Sieg Venedigs über Mailand.

Venedig: Im Jahre 1400 fand auf dem Gardasee zwischen den Truppen von Venedig und Mailand eine gewaltige Seeschlacht statt, wobei nach dem Sieg von Venedig fast das gesamte Gebiet des Gardasees den Venezianern zugesprochen wurde.

Kunst am Gardasee: Riva del Garda: Die Bastion (Festung) ist bis zum heutigen Tage Wahrzeichen der Stadt und ein einmaliger Prachtbau aus Naturstein, der einen Besuch wert ist.

Torre Apponale: Über der Stadt befindet sich der Torre Apponale, der einst der Stadtmauer zugehörig war und im 13. Jahrhunderts zur Verteidigung des Hafens diente.

Palazzo Bettoni, Gargnano Dieser Palazzo ist ein Meisterwerk architektonischer Baukunst und einen Besuch wert. Das Gebäude liegt inmitten eines Gartens direkt am Gardasee.
Es hätte den Rahmen gesprengt, weitere Kunststätten aufzuführen, deshalb konnten nur einige genannt werden.



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