Die Tradition des Weines in Italien

Die Tradition des Weines in Italien

Wein hat in Italien eine weitreichende Tradition, welche auch heute noch gepflegt wird.
Es wird gesagt, dass der Weinanbau Italiens schon länger bestehen würde (um die 3000 Jahre), als das altehrwürdige Kolosseum Roms. Zudem sei er geschichtsträchtiger als die damalige Sensation der Kaffeebohnenentdeckung. In früheren Zeiten hatte der Wein jedoch zumeist einen anderen Stand als heute. So wurde er damals in der Wertigkeit so gesehen wie normale Lebensmittel, wie zum Beispiel Brot, Wasser oder auch Öl. Im Laufe der Zeit wurde jedoch erkannt, dass die Qualität der Weine durch bestimmte Gärungsverfahren, die Auswahl der diversen Rebsorten und dem idealen Standort, verbessert und beeinflusst werden konnte.

Das Reifen der Trauben
Vier Wochen vor der Ernte nimmt die Säure in den Beeren deutlich ab, bei einem gleichzeitigem Anstieg des Zuckers, der sich im Fruchtfleisch befindet. Zunächst sind die Beeren grün, Mitte des Jahres (ca. im August) beginnen sie sich in die jeweilige Farbe zu verfärben. Um ideal reifen zu können, sollte kein zu heißer Standort vorhanden sein, da sonst die Reife verzögert wird. Bei zu kalten Bedingungen hingegen können die Trauben nicht komplett ausreifen. Zu viel Regen hingegen kann dazu führen, dass sie sich mit Wasser vollsaugen und sogar platzen können. Es gilt also einen Standort zu nutzen, der ein ideales und ungestörtes Wachstum gewährleistet.

Die Gärung
Wie auch bei woanders produzierten Weinen, hat die Gärung bei italienischen Weinen eine ganz wichtige Bedeutung. Der Zucker innerhalb der Trauben wird hierbei durch Hefen in einerseits Alkohol und andererseits Kohlenstoffdioxid umgewandelt. Es gibt zwei unterschiedliche Gärmethoden, die ihre jeweiligen Vor- wie auch Nachteile haben. Die sogenannte Spontanvergärung wurde vor allem in früheren Zeiten genutzt. Heute wird jedoch eher auf sogenannte Reinzuchthefen gesetzt.

Warum sind italienische Weine so beliebt?                      
Laut einer Umfrage sind italienische Weine so beliebt wie schon lange Zeit nicht mehr. So werden zum Beispiel von Italien nach Deutschland durschnittlich rund 713 Millionen Liter exportiert, aus keinem anderen Land gelangt so viel des beliebten Getränkes zu uns. Dies liegt vor allem an dem guten Preis-Leistungs-Verhältnis, denn verglichen mit zum Beispiel den Weinen aus Frankreich sind italienische deutlich preiswerter bei dennoch sehr guter Qualität. Auch die große Auswahl ist sicherlich ein Grund dafür, denn diese ist in Italien sehr weitreichend.

Die größten Weinanbaugebiete Italiens
Eigentlich wird in Italien nahezu überall, wo es möglich und profitabel ist, Wein angebaut. Dennoch gibt es Gebiete, die besonders dafür bekannt sind, wie der Norden Italien.



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